Wieviel Bewegung braucht ein Hund?

" Hunde wollen beschäftigt werden, nicht nur körperlich, sondern auch kopfmäßig. Ein Hund, der stundenlang neben dem Fahrrad trabt, ist nicht ausgelastet, wie einer, der zwanzig Minuten einer Fährte folgt. Schauen sie nicht auf die Uhr, sondern beschäftigen sie ihren Hund lieber kürzer, aber abwechslungsreicher. Das macht ihn zufrieden. Auch frei oder wild lebende Hunde bewegen sich nicht stundenlang, sondern nur, wenn sie auf Nahrungssuche-oder Reviersuche gehen. Oft liegen sie 24 Stunden träge herum und betreiben Körperpflege oder Kommunikation."; denn;

"Anstrengung bei Hitze macht fiebrig"

"Einsatz von Rettungshunden in heißen Klimazonen"

" hieß ein wissenschaftliches Projekt, in dem Rettungshunde in Dubai untersucht wurden. Es zeigte sich, dass die Tiere während der Arbeit keinerlei Erschöpfung zeigten und vom Hundeführer gestoppt werden mussten, sonst hätten sie weitergearbeitet bis zum Umfallen. Bei der anstrengenden Suche stieg die Körpertemperatur binnen weniger Minuten auf 41 Grad. Das Ergebnis lässt sich auf alle Hunde übertragen, die bei Sport und Spiel so eifrig sind, dass sie gar nicht merken, wie erschöpft sie sind. Bei Hitze sollten sich die Tiere nie länger als zehn Minuten am Stück anstrengen."

"Unterwegs nur morgens oder abends;
An den heißen Tagen des Jahres, auch dann, wenn die Sonne nicht scheint, sondern es nur schwül ist, verzichten sie darauf, den Hund neben dem Fahrrad oder dem Pferd laufen zu lassen. Die meisten Menschen unterschätzen die körperliche Wirkung auf die hohen Temperaturen. Kein Hund würde sich bei 30 Grad Celsius freiwillig körperlich anstrengen. Gassi gehen sollten sie morgens und abends. Wenn möglich, verlegen sie die große Gassirunde auf den frühen Morgen, dann ist es am kühlsten. Abends dauert es nach Sonnenuntergang viel länger, bis der Boden die aufgenommene Wärme wieder ausstrahlt."

"Reicht dem Hund ein großer Garten?"

“ Ein Garten kann Wohlfühlzone für einen Hund sein, das erweiterte Revier. Doch das Gassigehen, die Beschäftigung mit dem Hund, das Aussenden und Empfangen unterschiedlichster Duftstoffe und Bewegungen mit Artgenossen kann er nicht ersetzen. Die meisten Hunde nutzen ihn ohnehin nur, um zu dösen und zu beobachten.“

"Der wirkliche Verdruss bei der Menschheit ist der Umstand, dass sie vom Affen abstammt und nicht vom Hund." Arthur Schopenhauer (1788-1860)

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